
Hören Sie auf, gegen Ihre Außenheizgeräte anzukämpfen!
Seien wir ehrlich: Außen-Infrarotheizgeräte haben es wirklich schwer. Sie müssen mit eisigem Regen, hoher Feuchtigkeit und extremen Temperaturschwankungen zurechtkommen. Irgendwann geben die Heizelemente einfach auf.
Wenn man stattdessen ein IP66-zertifiziertes System verwendet, schützt man die Elektronik zwar vor Staub und Hochdruckwasser – doch das hat auch seine Nachteile. Die Abdeckungen, die das Wasser abhalten, erschweren es den Technikern enorm, das Gerät zu reparieren.
Das Problem mit der „versiegelten Box“
Die meisten IP66-Heizgeräte sind als ein riesiger, versiegelter Block konstruiert. Wenn sich nach fünf Jahren eine Quarzröhre ausbrennt, ist der Techniker in Schwierigkeiten. Er muss entweder das gesamte Gehäuse auseinandernehmen – oder noch schlimmer: das ganze Gerät ersetzen.
Das ist eine Verschwendung von hochwertigen Komponenten und birgt außerdem hohe Kosten für die Reparatur. Wir hatten genug davon und haben daher die Art und Weise geändert, wie die Heizgeräte funktionieren.
Einfach austauschen und weitermachen
Wir haben beschlossen, die Infrarotmodule wie Kassetten zu behandeln. Anstatt stundenlang damit zu kämpfen, das Gerät neu zu verdrahten, kann man einfach das alte Modul herausnehmen.
So funktioniert es: Man löst den Halter ab, nimmt den Schnellanschluss heraus – und das defekte Element ist weg.
Das Beste daran: Man muss sich nicht mit den IP66-Abdeckungen herumschlagen. Kein Kampf mit sturen Dichtungen oder das Auftragen von Silikonkleber an regnerischen Tagen. Ein Techniker kann ein defektes Module in weniger als zehn Minuten austauschen und wieder weitermachen. Es ist wirklich schnell.
Der Kompromiss
Ich sage es direkt: Moderne Konstruktionen bedeuten mehr Anschlusspunkte. Im Elektrobereich ist jeder Anschluss ein Ort, an dem Korrosion entstehen kann.
Um das zu verhindern, verwenden wir vergoldete Stecker sowie verstärkte Dichtstoffe. Dadurch bleiben die Komponenten sauber. Achten Sie darauf, dass die Anschlüsse fest sitzen – man möchte schließlich keine Überspannungen bei hohen Leistungen.
Wir bauen diese Module so, dass sie etwa fünf bis sieben Jahre halten. Wenn sich die Glühfäden schließlich abnutzen, muss man das gesamte Außengehäuse nicht wegwerfen. Man kann einfach ein neues Modul einsetzen – vielleicht sogar eines mit verbesserten Eigenschaften – und weitermachen.