
Ihre Badezimmerheizungen intelligent gestalten
Badezimmer sind im Grunde genommen „Torturkammern“ für Elektronikgeräte. Durch Dampf und gelegentliche Wasserspritzer entstehen schnell Kurzschlüsse. Man kann einfach keinen normalen Heizer an die Decke hängen und darauf hoffen, dass alles funktioniert.
Deshalb verwenden wir luftdichte Infrarot-Heizer. Sie schützen vor Korrosion. Der eigentliche Vorteil ist jedoch ihre Funktionsweise: Anstatt die ganze kalte Luft in einem luftigen Raum zu erwärmen, strahlen die Infrarot-Heizer direkt auf die Person und die umliegenden Oberflächen ein. Es handelt sich dabei um eine andere Art von Wärme.
Die meisten Heizgeräte sind langsam – man schaltet sie ein, wartet zehn Minuten, und man friert immer noch. Infrarot-Heizer sind anders: Sie erreichen bereits nach Sekunden ihre volle Leistung.
Wenn man diese Heizer mit einem Smart-Hub verbindet – egal ob über Zigbee oder Wi-Fi – verschwindet diese Verzögerung. Das System schaltet den Heizer ein, der Glühfaden leuchtet, und man spürt die Wärme sofort. Es ist, als würde man mitten im Januar einen Frühlingsschub erhalten.
Aber Achtung: Die Installation darf nicht einfach so erfolgen. Man benötigt einen Relais, der den Anstieg der Leistung beim Einschalten des Heizers bewältigen kann. Wenn man einen billigen Schalter verwendet, können die Kontakte sogar zusammenwachsen. Zudem muss das Gehäuse IP-zertifiziert sein – es muss fest genug sein, um Feuchtigkeit abzuwehren, doch die Linse muss durchsichtig sein, damit die Wärmestrahlen ungehindert hindurchdringen können.
Die Integration intelligenter Steuerungen macht die Verkabelung etwas komplizierter. Man muss einen einfachen Wandschalter durch einen gesteuerten Controller sowie ein drahtloses Modul ersetzen.
Und hey: Technik kann versagen. Das Wi-Fi kann ausfallen, der Hub kann Fehler haben. Deshalb rate ich immer dazu, einen physischen Notaus-Schalter zu besitzen. Man möchte schließlich nicht in einem eiskalten Badezimmer feststecken, nur weil der Router neu gestartet werden muss.
Noch ein Tipp: Achten Sie auf die Strombelastung. Diese Lampen verbrauchen viel Strom. Wenn man vier dieser Lampen auf einen einzigen Smart-Schaltkreis anschließt, ohne die Verkabelungsanforderungen zu prüfen, wird man viel Zeit damit verbringen müssen, den Sicherungskasten wieder zu aktivieren.