
Warum wir die Heizgeräte für Badezimmer besonders stark prüfen
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Herausforderung für Elektronikgeräte – Dampf, Feuchtigkeit sowie ständige Ein-/Ausschaltvorgänge. Deshalb stellen wir sicher, dass unsere Infrarot-Heizgeräte auch unter diesen Bedingungen funktionieren.
Deshalb unterziehen wir jedes Gerät einer Hygrothermischen Alterungsprüfung. Im Grunde simulieren wir damit jahrelange Belastung durch Dampf. Wir wollen genau herausfinden, ob der Quarzkern, das Halogenelement sowie der R7s-Anschluss dieser Belastungen standhalten können. Es gibt keine Abkürzungen – wir müssen einfach sicher sein, dass das Gerät funktioniert.
Die Leistung hinter der Wärme
Diese Heizgeräte sind zwar klein, aber äußerst leistungsstark. In einem kompakten Gehäuse wird viel Wärme erzeugt. Dabei werden hohe Spannungen – beispielsweise 400 V – in Kombination mit hohem Leistungswert – etwa 2500 W – genutzt. Das Ergebnis: Schnelle Erwärmung sowie starke Infrarotstrahlung, die dazu führt, dass Handtücher schnell trocknen.
Doch wenn so viel Leistung in ein kurzes Gehäuse gepackt wird, steigt das elektrische Feld an. Das ist zwar gut für die Leistung, belastet aber auch die Isolierung und Anschlüsse. Unsere Prüfverfahren helfen dabei, Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen. So erhalten Sie ein Heizgerät, das die Spannungen im Gebäude problemlos bewältigen kann, ohne vorzeitig auszufallen.
Was steckt drin? Quarz, Halogen und feste Verbindungen
Der Kern des Heizgeräts besteht aus einem Quarzkern, der das Halogenelement schützt. Quarz kann thermische Belastungen hervorragend verkraften und wird durch wiederholte Ein-/Ausschaltvorgänge nicht abgenutzt. Das Halogenelement sorgt außerdem dafür, dass das Element über die Zeit stabil bleibt – dadurch kehrt das verdampfte Tungst zum Filament zurück.
Zudem verwenden wir einen R7s-Anschluss. Dieser sorgt für eine feste Verbindung und verhindert Hotspots an den Anschlüssen. In unserer Hygrothermischen Prüfkammer werden diese Komponenten mit hohen Temperaturen und Feuchtigkeitsgraden belastet. Wenn die Verbindungen nicht trocken und fest bleiben, steigt der Widerstand – das führt dazu, dass das Gerät frühzeitig versagt. Das möchten wir vermeiden.
Für Ingenieure: Es geht um Zuverlässigkeit und einfache Bedienung
Im Produktionsumfeld benötigt man Heizgeräte, die problemlos in die entsprechenden Halterungen eingebaut und schnell angeschlossen werden können. Der R7s-Anschluss macht das möglich – dadurch wird die Installation vereinfacht und die Massenproduktion erleichtert.
Außerdem erreichen die Kurzwellen-Infrarotstrahlen die Oberflächen direkt. Dadurch trocknen Handtücher schnell, ohne dass der ganze Raum aufgeheizt wird.
Es gibt jedoch einen Nachteil: Hoher Leistungswert in einem kurzen Gehäuse führt dazu, dass sich die Wärme konzentriert. Deshalb müssen Kühlungssysteme und Luftzirkulation gut funktionieren. Wenn das Gerät in einem luftdichten Gehäuse ohne Belüftung verwendet wird, verkürzt sich seine Lebensdauer. Unsere Prüfverfahren zeigen genau diese Grenzen auf. So erhalten Sie ein Heizgerät, dem Sie vertrauen können – mit Daten aus echten Bedingungen unter Dampf- und Hitzebelastung.