
Warum wir auf diese alten Heizlampen im Badezimmer verzichten und stattdessen Infrarotheizer verwenden
Kennen Sie diese alten Halogen-Heizlampen an der Decke? Diejenigen, die wie riesige Glühbirnen aussehen? In einem feuchten Badezimmer sind sie ein echter Albtraum. Ich habe schon viele solcher Lampen gesehen – sie funktionieren einfach nicht richtig. Wegen des dichten Dampfs sowie gelegentlicher Wasserspritzer sind diese alten Lampen nicht für diesen Einsatz geeignet. Sie flackern, gehen kaputt – und letztendlich funktionieren sie einfach nicht mehr. Das ist nicht nur lästig, sondern auch eine Sicherheitsgefahr.
Deshalb wechseln wir jetzt zu wasserdichten Infrarotheizern.
Was bedeutet „wasserdicht“?
Die meisten einfachen Heizgeräte sind eigentlich nicht wasserdicht. Dampf dringt in das Gerät ein, erreicht die elektrischen Komponenten – und schon entsteht ein Kurzschluss. Die neuen Geräte, die wir verwenden, haben eine viel höhere IP-Zertifizierung. Mit anderen Worten: Sie sind gut abgedichtet. Wasser kann nicht bis zu den elektrischen Komponenten gelangen. Man muss sich keine Sorgen mehr machen, dass Feuchtigkeit die Geräte beschädigt – oder dass man alle sechs Monate eine kaputte Glühbirne austauschen muss.
Warum Infrarotheizer besser sind
Halogenlampen versuchen, die Luft um einen herum zu erwärmen. Doch die Luft ist ziemlich widerstandsfähig. Man muss ewig warten, bis der Raum warm wird – und selbst dann kehrt die Kälte sofort zurück, sobald man die Lampe ausschaltet. Bei Infrarotheizern ist das anders: Sie heizen direkt die Haut sowie die Oberflächen um uns herum. Es ist, als würde man in einen Sonnenstrahl treten – man spürt die Wärme sofort.
Ein paar Hinweise zur Installation
Es gibt allerdings einen Haken: Man kann die Lampen nicht einfach austauschen. Diese Heizgeräte verbrauchen mehr Energie als einfache Lampen. Wenn man sie in eine normale Steckdose steckt, könnte der Stromkreis überlastet werden. Man braucht daher einen speziellen Stromkreis sowie eine passende Verkabelung. Und ja, diese Geräte kosten mehr Geld. Man zahlt dafür das abgedichtete Gehäuse sowie die bessere Technologie. Aber ehrlich gesagt: Ich ziehe es vor, etwas mehr auszugeben, anstatt meine Freitage damit zu verbringen, billige Lampen auszutauschen, die mit etwas Dampf nicht zurechtkommen.